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Wo und warum kommst du denn her?

Antirassismus-Schulworkshop

Antirassismus - dazu gehört auch ein sich auseinandersetzen mit sich selbst - also seinen eigenen Gefühlen

SchülerInnen ab der 7. bis zur 13. Jahrgangsstufe, sowie Berufsschulen, Universitäten, Fachhochschulen und Fachakademien erhalten 2 Workshops a 90 Minuten zum Thema: Migration, Asyl, Flucht und Rassismus und darüber, wie Menschen mit unterschiedlichen Kulturen und verschiedenen äußeren Erscheinungsbild miteinander umgehen möchten.

Im Rahmen des Workshops wird für Empathie und Verständnis geworben, eigene Erfahrungen reflektiert und Einstellungen überdacht.

Nicht zuletzt durch die schrecklichen Ereignisse in Halle und Hanau wurde deutlich, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Themen von hoher Aktualität in unserer Gesellschaft sind. Neben diesen extremen Ereignissen spielen Rassismen eine große Rolle im Alltagsleben vieler Schüler*innen: Viele Schüler*innen machen aufgrund ihrer Herkunft und oder wegen ihres Aussehens regelmäßig Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen. Die autochthonen SchülerInnen können diese Erfahrungen nur schwer nachvollziehen, da sie sich auf Grund mangelnder eigener Erfahrungen nicht bewusst sind, was ihre Äußerungen auslösen können (Stichwort Alltagsrassimus).  

Der Workshop „Wo und warum kommst du denn her?“ setzt hier an: Er will  Erfahrungsräume schaffen, in denen die Schüler*innen diskriminierende Erfahrungen nachempfinden können. Durch das gemeinsame anschließende Suchen nach Gründen von Rassismus und durch den gemeinsamen Austausch über Erfahrungen mit Rassismus (auch durch (aus-)Fragen an/von Rassismus betroffene Teamer*innen) werden Muster von Rassismus und Antworten darauf erarbeitet. Der Workshop geht über 2* Mal 90 Minuten und basiert auf Empathie und Verständnis für die Herkunft, den Werdegang und die jetzige Situation der Menschen

Ablauf:

In dem Workshop erhalten die SchülerInnen die Möglichkeit anhand eines selbstgedrehten Kurzfilms verschiedene Perspektiven zu eruieren, wie man den die Flucht eines jungen Mannes aus dem fiktiven Land Anuria für sich bewerten kann. Des Weiteren wird während des Films besprochen, welche Flucht- oder Migrationsgründe es noch für Menschen geben kann, welche Rassismus- und Fremdenfeindlichkeitserfahrungen der junge Geflüchtete erleben könnte und wie die Schüler*innen auf bestimmte Verhaltensweisen reagieren. Darüber hinaus wird die Möglichkeit gegeben, sich über bestimmte Fragen zum Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auszutauschen und zu reflektieren, wie ihre Haltung zu den o.g. Themen sein kann, mit der sie sich auch wohlfühlen.

Wir arbeiten mit der Software, die für Ihre Schule genutzt wird. Der erste Workshop beinhaltet verschieden lange Filmsequenzen über die diskutiert wird, sowie Gruppenübungen und ein Plenumsgespräch.

Der zweite Workshop sollte spätestens 9 Tage danach stattfinden. Hier spielen die Teamer*Innen 3 verschiedene Rollenspiele virtuell vor und machen nach jeder Sequenz eine Reflektionsrunde dazu, wie und wo Rassismus hier zutage kommt, wie der Transfer zum Alltag stattfinden könnte und wie die SchülerInnen in so einer Situation reagieren möchten. Die Reflektionsrunde wird zuerst schriftlich von den Tn geschrieben und anschließend in der großen Runde besprochen.

In einem Vorgespräch können dann die Einzelheiten zu der Klasse besprochen werden (welche Erfahrungen gibt es mit Workshops der Art, Rassismus usw.).

Besonderheiten bei einem Onlineworkshop:

  • Datenschutzrichtlinien müssen von Eltern unterzeichnet werden
  • Bei einer Klassengröße von mehr als 25 SchülerInnen, sollte die Gruppe geteilt werden
Kurzkonzept als PDF
Kurzkonzept als PDF
Projektbeschreibung kurz für Schulen online.pdf (160.61KB)
Kurzkonzept als PDF
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Projektbeschreibung kurz für Schulen online.pdf (160.61KB)

Sie haben Interesse an einem Workshop in Ihrer Schulklasse:  Kontaktieren Sie uns unverbindlich über unsere Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 017684283560 an.

Finanzierung:

Das Projekt wird von Demokratie Leben unterstützt und finanziert!

Bundesprogramm Demokratie leben