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#ExitRacism26

Tupoka Ogette am 26.3.26 im Z-Bau Nürnberg – Lesung & Gespräch im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

#ExitRacism26: Tupoka Ogette am 26.3.26 im Z-Bau Nürnberg

Lesung & Gespräch im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWGR) lädt we integrate e. V. zu einem besonderen Abend mit Tupoka Ogette in den Z-Bau ein.

Am 26.03.2026 19:30 Uhr ist es soweit:
Die Autorin, Beraterin und Rassismuskritik-Trainerin Tupoka Ogette gibt persönliche Einblicke in ihr neues Memoir „Trotzdem zuhause“ – eine eindringliche, poetische und zutiefst menschliche Geschichte über Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, Zugehörigkeit, Verlust, Widerstandskraft und Selbstermächtigung.

Zwischen Lesung und Gespräch entsteht ein Raum für Austausch über deutsche Geschichte, Rassismus, Identität und das Leben im Dazwischen.

Eine Einladung zum Zuhören, Mitfühlen und Weiterdenken.

Tupoka Ogette »Trotzdem zuhause. Memoir« 

Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin. 

»So beginnt meine Geschichte.
Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« 

Tupoka Ogette

Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht und Verlust, von Missbrauch, Bodyshaming und Gewalt-beziehungen, aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden. 

Ein Memoir von großer Klarheit — eindringlich, poetisch und zutiefst menschlich.

Über die Autorin


Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematik-studentin geboren. Kurz vor der Wende wanderte ihre Mutter mit ihr nach West-Berlin aus, wo Ogette bis zu ihrem Abitur lebte. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. Ihr im März 2017 erschienenes Handbuch »exit RACISM: Rassismuskritisch denken lernen« ist ein SPIEGEL-Bestseller. Bei Penguin erschienen ihre Bücher »Und jetzt du. Rassismuskritisch leben« und »Tag für Tag aktiv gegen Rassismus«. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Künstler und Bildhauer Stephen Lawson, und ihren Kindern in Berlin. 

© Tatsiana Tribunalova 

Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.

Alice Hasters 

Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.

Daniel Schulz 

Moderation

Durch die Veranstaltung führt
Alexandra Antwi-Boasiako, eine renommierte Moderatorin aus Hamburg.

Sie verkörpert sprachliche Vielseitigkeit nicht nur durch ihre Multilingualität – darunter Deutsch, Französisch, Englisch und Twi – sondern auch durch ihre bemerkenswerte Fähigkeit, mühelos zwischen verschiedenen Sprachcodes, Registern und Sprachen zu navigieren. In Hamburg als Tochter ghanaischer Eltern geboren, erlangte sie ihren Master an der University of Warwick in Creative & Media Enterprises in UK. Sie vereint internationale Perspektiven mit einem regionalen Verständnis.

TW: Es wird möglicherweise explizit über Rassismus, Sexismus, Essstörungen, sexuellen Missbrauch und Gewalt gesprochen. Die Veranstaltung ist für Kinder nicht geeignet.

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