Ally-Workshops · Empowerment Talks · Empathiekreise
Rassismus betrifft uns alle – jedoch auf unterschiedliche Weise.
Während einige Menschen negativ von Rassismus betroffen sind und Diskriminierung erfahren, profitieren andere häufig unbewusst von gesellschaftlichen Privilegien. exit racism 2.0 setzt genau hier an und schafft Räume, in denen Lernen, Zuhören, Stärkung und gemeinsames Handeln möglich werden.
Das Projekt exit racism 2.0 ist ein kontinuierliches Bildungs- und Austauschformat, das Menschen zusammenbringt, um Rassismus als gesellschaftliches System zu verstehen, Verantwortung zu übernehmen und Wege für ein solidarisches Miteinander zu entwickeln.
Die drei Säulen von exit racism 2.0
Ally-Workshops – antirassistisch denken & handeln
Die Ally-Workshops richten sich an Menschen, die nicht negativ von Rassismus betroffen sind und sich rassismuskritisch weiterentwickeln möchten.
In diesen Workshops geht es darum:
- Rassismus als strukturelles und historisch gewachsenes System zu verstehen
- eigene Privilegien, Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren
- Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen
- Handlungssicherheit im Umgang mit diskriminierenden Situationen zu gewinnen
Die Workshops verbinden Wissensvermittlung mit Selbstreflexion, Austausch und Methoden der Gewaltfreien Kommunikation, um antirassistisches Denken und Handeln im Alltag, im Beruf und in Organisationen zu stärken.
TERMINE
Di 20.01.2026 17-21 Uhr online
Mi 25.02.2026 17-21 Uhr online
So 15.03.2026 10-18 Uhr präsenz
Mo 25.05.2026 17-21 Uhr online
Empowerment Talks für BIPoC
Die Empowerment Talks sind geschützte Räume für Menschen, die negativ von Rassismus betroffen sind (BIPoC).
Gemeinsam mit wechselnden BIPoC-Referent*innen werden Themen wie:
- Selbstermächtigung und Heilung
- Umgang mit Rassismuserfahrungen
- Community Building und Verbundenheit oder gesellschaftliche Teilhabe und Sichtbarkeit
besprochen. Die Talks bieten Raum für Austausch, Anerkennung und gegenseitige Stärkung und machen deutlich: Empowerment ist ein kollektiver Prozess. Ein Teil der Talks wird dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht, um Wissen und Perspektiven langfristig sichtbar zu machen.
TERMINE
Fr 22.05.2026 18 Uhr
Do 29.01.2026 18Uhr
Mo 20.04.2026 18 Uhr
Empathiekreise – zuhören, verstehen, in Verbindung bleiben
Die Empathiekreise ergänzen das Projekt um einen besonders verbindenden Baustein.
Sie richten sich an Menschen, die lernen möchten,
- empathischer zuzuhören
- unterschiedliche Perspektiven auszuhalten
- über Rassismus und andere Diskriminierungsformen respektvoll ins Gespräch zu kommen
In den Empathiekreisen wird mit Elementen der Gewaltfreien Kommunikation gearbeitet. Im Mittelpunkt stehen echtes Zuhören, das Benennen von Gefühlen und Bedürfnissen sowie der Aufbau von Vertrauen – ohne Diskussion oder Bewertung. Empathiekreise schaffen einen Raum, in dem Verbindung möglich wird und gesellschaftliche Spaltung aktiv bearbeitet werden kann.
TERMINE
Do 05.02.2026 18Uhr mit (tba)
Mi 22.04.2026 18 Uhr mit (tba)
Do 28.05.2026 18 Uhr mit (tba)
Warum exit racism 2.0?
In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, wachsender Unsicherheiten und erstarkender diskriminierender Narrative braucht es Räume für ehrliche Auseinandersetzung, gegenseitige Stärkung und gemeinsames Lernen.
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Nürnberg fehlen oft niedrigschwellige, kontinuierliche Angebote für antirassistische Bildungsarbeit im Erwachsenenbereich. exit racism 2.0 schließt diese Lücke und trägt dazu bei, langfristig diskriminierungssensiblere Haltungen und Strukturen zu fördern.
exit racism 2.0 steht für:
Lernen statt Schuldzuweisung
Verantwortung statt Wegschauen
Verbindung statt Spaltung
Empowerment statt Ohnmacht
Antirassismus ist kein einmaliger Schritt – sondern ein gemeinsamer Weg.